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  • Komparativ/Superlativ fiskalischDatum11.05.2015 23:16
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat von Schamane im Beitrag #3
    Unmöglich ist es nicht. Schaut vielleicht auch einmal bei "schwanger" nach, vielleicht gibt es da jetzt auch "schwangerer" und "am schwangersten".


    Also Duden.de unterlässt hier die Komparativ-/Superlativbildung: http://www.duden.de/rechtschreibung/schwanger

    Vielleicht doch keine Robots? Ich bin verwirrt...

    Grüße

    Andy

  • Komparativ/Superlativ fiskalischDatum10.05.2015 09:49
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat
    das gepostete Bild von der gedruckten Auflage kann ich übrigens leider nicht sehen



    Habe den Link zum Bild geändert. Sollte jetzt zu sehen sein.

    Grüße

    Andy

  • Komparativ/Superlativ fiskalischDatum09.05.2015 20:22
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Hallo Mayo,

    mein Duden (25. Auflage, gedruckt 2009) hat für "fiskalisch" nur folgenden Eintrag:



    Komparativ und Superlativ werden dort nicht behandelt.

    Auf der Duden-Webseite hingegen (http://www.duden.de/rechtschreibung/fiskalisch) gibt es diese Angaben sehr wohl.

    Als Nicht-Fachmann habe ich zwei Annahmen:

    1. Orthographisch sind Komparativ und Superlativ korrekt gebildet. Ob sie im jeweiligen Kontext sinnvoll sind, ist fraglich.

    2. Die Duden-Webseiten werden eventuell von Robots gebildet. Das kommt dann dabei heraus. Diese Annahme halte ich hingegen für sehr gewagt.

    Grüße

    Andy

  • Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Das "dienen" scheint mir veraltet zu sein. Vielleicht einfach nur: " Wir stehen für Fragen gerne zur Verfügung."

    Grüße

    AndyOSW

  • KLARTEXT abgeschaltetDatum10.03.2015 00:24
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Da wir dann das zur Zeit einzige ernst zu nehmende Sprachforum sind, wäre es nur natürlich, wenn die einstigen Klartextler zu uns wechseln würden. Eine Mail ist in Richtung VDS über deren Anwalt unterwegs.

    Wir sind ja nicht das Anti-VDS-Forum.

  • KLARTEXT abgeschaltetDatum09.03.2015 23:48

    Wer versucht, das bis vor wenigen Tagen noch erreichbare VDS-Forum "K l a r t e x t" zu erreichen, erhält die Nachricht, dass es abgeschaltet wurde. Angeblich aus technischen Gründen.

    Da ich zeitgleich mit einer rechtlichen Auseinandersetzung mit dem VDS, dem genannten Forum und dem Anwalt des Vereins VDS e.V., alle VDS-Komponenten betreffend (ich erwähne mal hier den "Datenschutz" im VDS-Forum) befasst bin, gehe ich nicht von einem Zufall aus, was den Zeitpunkt betrifft.

    Das VDS-Forum zu zerschlagen war nicht meine Absicht. Das sich derzeitig darstellende Ergebnis ist nicht befriedigend, stellt sich unser Forum doch derzeit als DAS Deutsche Sprachforum dar. Wir sind jetzt doppelt gefordert.

    Grüße

    AndyOSW

  • Lebende LebendgeburtDatum21.02.2015 13:17
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat von Hermes im Beitrag #1
    Wie befangen in eingefahrenen Phrasen, wie realitätsfern und seelisch-geistig abwesend von ihrem jeweiligen Forschungsgegenstand müssen unsere Naturwissenschaftler sein, um die Unlogik und Unvernunft jenes Ausdrucks nicht zu bemerken?

    Besagtes "Phänomen" ist keine Domäne der Naturwissenschaftler, Journalisten o.ä., sondern aller, die Sprache gebrauchen.

    Und: Sprache/Sprachgebrauch an sich ist nicht "logisch" oder gar "vernünftig", sondern wächst auf natürliche Weise durch Hinzufügen neuer Konstrukte, auch die Sprache der Fachleute. Ich finde, dass die Sprache der Fachleute immer im Kontext des Beschriebenen zu sehen ist, das setzt aber einen Konsens über ebendiesen Kontext voraus: worum geht es eigentlich?

    Vielleicht ist "lebend-gebärend" einfach nur als Unterscheidung z.B. zu "eierlegend" gedacht?

    Wie würde Ihr logischer und vernünftiger Ausdruck dieses Umstands lauten?

  • In memoriam Josef BraunDatum24.12.2013 15:45
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Dem schließe ich mich an.

  • AssozoationenDatum28.09.2013 19:56
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Mal sehen:

    ADK - Akademie der Künste, glaube ich
    Erpel - Enterich, männliche Ente
    Kurtschi - Kurt-Schumacher-Platz in Berlin
    Kutschi - ebenfalls Kurt-Schumacher-Platz in Berlin
    Pladelü - Platz der Luftbrücke in Berlin
    Boxi - Boxhagener Platz in Berlin (da habe ich mal gewohnt)
    Helmi - Helmholtzsplatz in Berlin
    Fehrbe - Fehrbelliner Platz in Berlin
    Kolle - Kollwitzplatz in Berlin
    Kotti - Kottbusser Platz in Berlin
    Potse - Potsdamer Platz in Berlin
    Stutti - Stuttgarter Platz in Berlin
    Theo - Theodor-Heuss-Platz in Berlin
    Schumi - immer noch Kurt-Schumacher-Platz in Berlin, und natürlich auch Michael oder Ralf Schumacher
    Nolli - Nollendorfplatz in Berlin
    Nolle - immer noch Nollendorfplatz in Berlin
    Popl - ebenfalls Potsdamer Platz in Berlin
    Ahof - Adlershof in Berlin

    Okay, das ist unfair - ich bin aus Berlin. Aber die meisten Begriffe sind alles Kosenamen, die der maulfaule Berliner seinen buchstabenreichen Plätzen gibt. Der Rest wahrscheinlich auch.

  • Sprachvereine zur BundestagswahlDatum21.09.2013 10:55
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Empfehlung wird unterstützt - habe zum Glück schon gebriefwählt... ;) und den gesunden Menschenverstand walten lassen.

    Grüße

  • neunerDatum21.09.2013 10:51
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Hallo Sieglinde,

    ich nehme mal an, dass die Zahl Neun in verschiedenen Redensarten gemeint ist.

    Den "Neuner" kenne ich beim Kegeln, man kann aber auch "Alle Neune" sagen.

    Grüße

  • EmotikonsDatum15.08.2013 14:18
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat von Valdok im Beitrag #3
    Gibt es eine deutsche gleichbedeutende Abkürzung für LoL - laughing out loud????


    Eine deutsche Abkürzung für lol / rofl usw. gibt es meines Wissens nicht.

  • Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Ich bin immer da und passe auf.

    Mangels ausreichender Fachkompetenz kann ich zu sprachspezifischen Themen kaum etwas gewinnbringendes beitragen - ich bin nur Sprecher und Schreiber ;-)

  • Frohes Neues Jahr 2013!Datum31.12.2012 20:01
    Thema von AndyOSW im Forum F r e i s t i l

    wünscht Euch allen

    Andy

  • Thema von AndyOSW im Forum Sprachpolitik

    http://www.zeit.de/gesellschaft/2012-08/...reich-sprache-2

    Zitat von ZEIT
    Sprache: Österreich grüßt Gott nicht mehr

    Hallo statt Servus heißt es in Wien und anderen Regionen Österreichs nun häufiger. Dies haben Sprachexperten festgestellt. Sie fürchten das Aussterben der Austriazismen.

    Die österreichische Sprache ist auf dem Rückzug, weil sie vom Hochdeutschen aus dem Norden verdrängt wird. Das zumindest zeigt eine Untersuchung des emeritierten Germanistik-Professors Peter Wiesinger. Der Wiener Sprachwissenschaftler ließ Studenten Bilder betiteln. Ein Drittel schrieb statt der österreichischen Stiege den in Deutschland üblichen Begriff Treppe. Statt Kassa hieß es Kasse, statt ein Einser oft eine Eins.

    Zwar hört man in Wien zur Begrüßung weiterhin Grüß Gott und Servus. Aber bei der Arbeit oder in Kneipen rufen viele lieber ein schnelles Hallo. Zum Abschied heißt es immer öfter Tschüss und nicht mehr Baba (Betonung hinten).

    "Jugendsprache eher norddeutsch geprägt"

    "Die Ursachen sind die Medien und ihr Einfluss, synchronisierte Filme und das Internet", sagt Wiesinger. Dazu gehörten auch Bücher und Zeitschriften. "Grundsätzlich ist die Jugendsprache eher englisch und norddeutsch geprägt", erklärt der Germanist. Er befürchtet das Aussterben der Austriazismen, also spezifischer Begriffe, die nur in Österreich verwendet werden.

    In den westlichen Bundesländern wie Tirol komme der Tourismus von Deutschen und Holländern hinzu: "Da passen sich die Einheimischen an, weil sie von den Touristen, die Geld bringen, verstanden werden wollen", sagt Wiesinger. Beim EU-Beitritt 1995 ließ Österreich seine Sprache symbolisch als eigenes Kulturgut anerkennen. 23 Bezeichnungen aus dem Bereich der Lebensmittel wurden als spezifische Begriffe aufgezählt.

    Doch inzwischen heißt es in Supermärkten häufig Cherry-Tomaten oder Fleisch-Tomaten statt Paradeiser. Der österreichische Schweinsbraten wird zum Schweinebraten. Die Invasion des Ausrufs Lecker aus deutschen Kochsendungen veranlasst Kommentatoren in Internetforen zu Hasstiraden.

    "Sprache ist beinharter Verdrängungswettbewerb"

    Wiens bekanntester Kabarettist und Moderator Dirk Sterman, der vor 24 Jahren aus Duisburg nach Wien kam, monierte in einem Interview: "Meine Tochter und ihre Freunde reden total deutsch. Wenn die Dialekt reden, klingt es total albern. Das kann ich schon besser."

    Vor einigen Jahren verfasste der Journalist Robert Sedlaczek ein Kleines Handbuch der bedrohten Wörter Österreichs. Kürzlich beklagte er: "Wir sind eine aussterbende Sprache. Was sich zurzeit abspielt, kann nur so beschrieben werden: Die Vielfalt wird eingeebnet, die Sprache verfällt."

    Im Internet sammelt Sedlaczek bedrohte Wörter. "Die Sprache ist ein beinharter Verdrängungswettbewerb", sagt er. "Oft hat ein Wort lange Zeit gute Dienste geleistet, da taucht plötzlich ein konkurrierender Ausdruck für dieselbe Sache auf, meist aus dem Angloamerikanischen oder aus dem Norddeutschen, und versucht, ihm den angestammten Platz streitig zu machen."

  • Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat von Dorftrottel im Beitrag #2
    In den allermeisten Fällen haben die so genannten Wissenschafter einfach nichts Neues zu sagen. Man macht sich wichtig

    Nur des Interesses wegen: In welchen Wissenschaften gäbe es etwas Neues, das es zu verkünden gäbe? Diese Konstruktion setzt doch voraus, dass Sie (genau: Sie) gerade jetzt wissen, was die Wissenschaftler nun zu verkünden hätten. Vielleicht arbeiten Sie aber auch als Wissenschaftler und haben demnächst etwas Neues zu verkündigen? Vielleicht eine grundlegende Korrektur der Einsteinschen Relativitätstheorie?

    Und welche Wissenschaften halten Sie dagegen für so vollendet und ausgeforscht bis ins hinterste Undenkbare, dass es da garantiert niemals wieder etwas Neues zu verkünden gibt?

    Mal zum Größenvergleich: Wir können das gesamte Weltall mit allen unseren Teleskopen "sehen". Aber was wir sehen, ist schätzungsweise nur 5 Prozent dessen, was uns bisher offenbart wurde... Die anderen 95 Prozent enthalten also Ihrer geschätzten Theorie nach nichts Neues?

    Weiterhin neugierig bleibend - Andy

  • Hoch-ZeitDatum08.05.2012 22:43
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Zitat von Dorftrottel
    Ist der Höhepunkt erreicht? Geht noch etwas mehr? Wann ist es vorbei mit der unglücklichen bis zuweilen falschen Verwendung von hoch?

    Es kommt aus dem Englischen, das hohe Verantwortungsbewußtsein, die hohe Einsatzbereitschaft. Groß geht nicht, auch nicht stark oder sonst etwas, das muß alles in die Höhe. Ich habe eben auf der Internetseite einer Firma die hohe Fertigungspalette gesehen. http://www.haas.de/Labor.aspx.


    Was ist gegen "hoch" einzuwänden? Ein Berg ist "hoch", meine Ziele sind "hoch" und Goethe halten wir für "Hochkultur". Was kommt daran explizit aus dem Englischen? Ich bin hochgradig verwirrt und höchst entsetzt.

    Ihre angeführten Beispiele der Ihrer Ansicht nach "höchst missbräuchlichen Verwendung" des ach so schützenswerten "hoch" zeigen mir doch nur, was man mit "hoch" alles anstellen kann: es verwenden, wann immer es passt.

    Ich wiederhole mich bestimmt: Aber macht ein Wort, das die Engländer und Amerikaner auch verwenden, es damit schon für uns Menschen deutscher Zunge zu einem höchst unbenutzbaren Anglizismus?

  • Bei "ZEIT Online" wurde Wiglaf Drostes Werk "Spricht du noch oder kommunizierst du schon?" besprochen und danach von den Lesern kommentiert.

    Wiglaf Droste: Spricht du noch oder kommunizierst du schon?

  • DebattenduellDatum27.03.2012 16:20
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Danke für diesen Tipp!

    Für den Interessierten in Berlin habe ich folgende Adresse: Berlin Debating Union e. V., für alle anderen: VDCH | Verband der Debattierclubs an Hochschulen.

    Grüße in die Runde

  • Präposition unterschiedlicher RektionDatum12.01.2012 21:54
    Foren-Beitrag von AndyOSW im Thema

    Aus dem Bauche heraus würde ich die zweite Variante vorziehen, da sie mir die korrekte Deklination zu enthalten scheint. Die erste Variante sieht mir sehr nach Umgangssprache aus. Ist aber nur meine laienhafte Einschätzung - ich übergebe wie immer an die Fachkräfte.

    Grüße - Andy

Inhalte des Mitglieds AndyOSW
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Ort: Berlin-Oberschöneweide
Geschlecht: männlich
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